Türkisblaues Meer

Diese Scherben bringen besonders viel Glück. Es handelt sich um historische Porzellanscherben, Fundstücke auf der karibischen Insel St. Thomas, die noch aus der niederländischen Kolonialzeit stammen. Goldschmiedemeisterin Monika Wendland arbeitet daraus Schmuck-Unikate. Die weichgeschwungenen, von Wellen inspirierten Formen bringen einen Hauch von Meeresbrise, Sonnenschein und karibischer Freiheit zu uns.

Monika Wendland liebt geschwungene und harmonische Formen. Während sie an ihrer Werkband arbeitet, „sieht“ sie neue Ideen, wenn sie Steine, Perlen, Silber und eben Scherben zusammenbringt. Der Trägerin ihres Schmucks wünscht sie „dass sie viel Freude damit hat und viele Bewunderer findet. Und dass sie das türkisblaue Meer spürt und das Rauschen der Wellen hört.“

 

 

Von der Goldstadt in die Karibik

Schon als Kind zeigte sich bei Monika Wendland eine besondere handwerkliche Begabung. Dass sie sich für die Ausbildung zur Goldschmiedin entschloss, lag daran, dass ihr Großvater in Pforzheim ein Schmuckunternehmen hatte. „Werde doch Juwelengoldschmiedin, Material und Werkzeug haben wir ja schon“, schlug ihr Vater vor. Sie hat diese Entscheidung nie bereut, hat im heimatlichen Pforzheim einige Jahre später die Meisterprüfung bestanden.

Doch dann ging es in die Karibik. Das kam so: eine auf die Insel St. Thomas ausgewanderte Pforzheimerin suchte für ihr Juweliergeschäft gute Goldschmiede. Monika Wendland ist dem Angebot gefolgt und lebt nun seit Jahrzehnten dort. In ihrem Schmuck beschäftigt sie sich mit dem Meer und der Kolonialvergangenheit ihrer neuen Heimat. Bald präsentieren wir Ihnen eines ihrer Schmuck-Unikate.